Ein überaus gelungener Start

Bei der letzten Kommunalwahl im September 2011 errang die Gruppe SPD/Grüne/UWG Gehrde eine komfortable Mehrheit im Gemeinderat unseres Ortes. Man durfte gespannt sein, wie der Start in die neue Ratsperiode abläuft.

Es hat sich einiges seitdem bewegt. Dem Zuhörer bei Ratssitzungen und Sitzungen der einzelnen Ausschüsse dürfte nicht entgangen sein, dass eine spürbare Veränderung der Atmosphäre eingetreten ist. Man arbeitet zielorientiert und mit sehr viel Engagement, der Ton ist sachlich und angemessen und alles ist wesentlich freundlicher, offener und näher am Bürger.

Die Zahl der Zuhörer bei Sitzungen ist stark angestiegen und man bemüht sich, sie in die Beratungen einzubeziehen. Es wird auch deutlich, dass die Sitzungen durch präzise Beschlussvorlagen wesentlich besser vorbereitet sind.
Besonders erfreulich ist es, dass bei Sitzungen des Jugendausschusses die Jugendlichen in großer Zahl kommen und sich mit Herzblut einbringen. Hier ist der Funke übergesprungen und lässt hoffen, dass die Jugendarbeit neuen Schwung bekommt. Man hat die Adressaten durch einen Workshop von Anfang an in die Beratungen einbezogen und sie ernst genommen. Es wurde nicht über sie, sondern mit ihnen gesprochen.

Ebenfalls hat sich auch positiv dargestellt, den Verwaltungsausschuss aufzulösen und dadurch die Beratungen für den Rat und die Bürger insgesamt transparenter zu gestalten. Im Umlaufverfahren wird nun die Entscheidungsfindung auf alle Ratsmitglieder verteilt. Vorher hatte man oft den Eindruck, dass in konspirativen Sitzungen unter sechs Augen schon alle Fäden gezogen worden waren. Der Rat durfte nur noch abnicken. Es weint heute kaum noch jemand dem Verwaltungsausschuss eine Träne nach.

Der Heimatverein hat, was über all die Jahre nicht gelungen ist, in Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und dem Rat ein ansprechendes Domizil gefunden. Ein Buswarteraum wurde mit viel Eigenleistung und der Unterstützung durch die Gemeinde liebevoll hergerichtet. Ein Nutzungsvertrag regelt, dass auch andere Interessenten diesen Raum nutzen können. Es ist nur zu hoffen, dass der Vorstand bald einen neuen Vorsitzenden findet.

Am Tag des offenen Denkmals wurde ein Kunstwerk mit dem Titel „Grenzen und Begegnungen“ geschaffen. Viele Kinder und Erwachsene nahmen Anteil und verschafften sich einen Eindruck vom Anliegen der Künstler. Das Werk soll am Dorfteich aufgestellt werden.
Es fand eine Pflanzaktion unter Beteiligung vieler Jugendlicher und des Rates statt. Die Umgebung eines Regenrückhaltebeckens wurde mit Obstbäumen und Sträuchern bepflanzt und wird sicherlich zu einem Schmuckstück werden.
Solche Aktionen stiften Identität und Zusammenhalt unter den Bewohnern unseres Ortes.
Die aufgeführten Beispiele sind nur ein kleiner Ausschnitt des bisher Erreichten.
Sie zeigen aber, dass die Zusammenarbeit im Rat sich gut gestaltet und viele
neue Ideen auf den Weg gebracht worden sind.

Der Start ist gut gelungen und vielversprechend für die Zukunft. Weiter so!